Das Publikum wollte sich amüsieren, dem neuen positiven Lebensgefühl Ausdruck verleihen. Neben allen anderen kulturellen Sparten erfuhren auch zahlreiche Salonorchester eine Hochblüte, welche zur Unterhaltung und zum Tanz spielten. Zu den führenden Unterhaltungsorchestern dieser Zeit zählte vor allem das Ensemble des ungarischen Geigers Barnabás von Géczy, der auch der „Paganini des Fünfuhr-Tee“ genannt wurde.
Fast 90 Jahre später, wieder zu Zeiten einer Wirtschaftskrise, greift das Bamberger Salonorchester genau diese Musik-Tradition wieder auf. Der Geiger Boguslaw Lewandowski (Mitglied der Bamberger Symphoniker und künstlerischer Leiter des Bamberger Salonorchester), dessen große Liebe – neben dem klassischen Repertoire – der Salonmusik gilt, entdeckt bei seiner Recherche nach Notenmaterial Barnabás von Géczys handschriftliche Partituren und Arrangements für Salonorchesterbesetzung: u.a. Die Juliska aus Budapest und Sassa, Sassa! aus Fred Raymonds Operette Maske in Blau,. Sag´ beim Abschied leise Servus, die wahrscheinlich bekannteste Melodie von Peter Kreuder, Franz Grothes Schließ deine Augen und Träume und neben vielen weiteren Foxtrotts, Tangos und Walzern den Lambeth Walk aus Noel Gays Musical Klassiker Me and My Girl. Mit gleichgesinnten Orchester- und Musikerkollegen gründet er daraufhin das Bamberger Salonorchester mit dem Ziel, von Géczys charmante, glanzvoll-virtuose Musik neu aufzuführen.
Laden Sie Ihr Publikum also ein zu einem nostalgischen Unterhaltungs-Konzert. Lassen Sie es Platz nehmen und genießen oder nach Belieben auch das Tanzbein schwingen – zum hinreißenden Klang der Goldenen 20er, in der musikalischen Tradition von Barnabás von Géczy, einzigartig präsentiert vom Bamberger Salonorchester!
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