Die Hamburgerin stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie und begann schon als Kind mit der musikalischen Ausbildung.
Ihr Studium absolvierte sie bei Prof. Jean-Claude Gérard an der Musikhochschule in Stuttgart, bei Prof. Jeanne Baxtresser an der Manhattan School of Music in New York und in der Konzert-Klasse von Prof. Michael-Martin Kofler an der Universität Mozarteum in Salzburg.
1992 gewann Sie den 3. Preis bei dem Internationalen Wettbewerb "Concertino Praga" , bei dem sie zusätzlich für die beste Interpretation des modernen Pflichtstückes ausgezeichnet wurde, und 1995 den 1. Preis des Internationalen Kuhlau Wettbewerbes für Flöte. Ein weiterer Erfolg war der 2. Preis des Internationalen "Flute-Talk" Wettbewerbes in Chicago, USA (1998) und ein Laureat beim Internationalen Flötenwettbewerb in Budapest (2003).
Anne-Cathérine Heinzmann war Stipendiatin der "Studienstiftung des Deutschen Volkes" und wurde von der Kammermusikstiftung "Villa Musica" und der „Deutschen Stiftung Musikleben“ gefördert.
Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland führten die Flötistin u. a. in die Musikhalle Hamburg, die Semperoper in Dresden, in das Rudolphinum in Prag, zum Schleswig-Holstein-Musik-Festival zu den BBC Proms Konzerten in London, in die Alte Oper in Frankfurt, zu den Ludwigsburger Festspielen, dem Heidelberger Frühling und zu Musica Mallorca.
Anne-Cathèrine Heinzmann ist seit 1999 stellvertretende Soloflötistin am Opernhaus und Museumsorchester Frankfurt am Main.
Das Interesse an der Musik des 20. Jh. führte sie schon mehrmals zum Ensemble
Intercontemporain, von dem sie 1999 und 2000 als Stipendiatin eingeladen wurde. Neben ihrer Orchestertätigkeit widmet sie sich wesentlich der Kammermusik.
Eine engagierte Konzerttätigkeit mit ihren beiden Ensembles, dem Trio Charolca und dem Veldana-Quartett , runden ihre Laufbahn ab.
Aufgrund ihrer Leidenschaft zum Unterrichten ist sie inzwischen auf zahlreichen Meisterkursen eine gefragte Lehrerin geworden
Im Laufe ihrer Karriere gewann sie zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben in Deutschland, Belgien, Rußland, Italien und Spanien und wurde ausserdem fünffach als beste Begleiterin ausgezeichnet, etwa beim Internationalen Pfitzner Gesangwettbewerb, Mussorgsky Gesangwettbewerb oder beim Internationalen Sarasate Violinwettbewerb.
Elisaveta Blumina führt eine rege solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit, u.a. bei den bedeutenden Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem ,,Carinthischer Sommer'' oder den Festivals in Colmar, Verbier und dem Festival Campos do Jordao. Sie trat auf u.a. in der Carnegie Recital Hall in New York, in der Berliner Philharmonie, der Hamburger Musikhalle, der Beethovenhalle Bonn und im Mailänder Konservatorium.
Sie konzertierte mit der Dresdner Philharmonie, den Moskauer Virtuosen, der Sinfonia Varsovia, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Haller Philharmonie, dem Symphonischen Orchester St. Petersburg unter der Leitung von Dirigenten wie Jurij Temirkanov, Vladimir Spivakov, Gerd Albrecht und Andrej Boreiko. Fernsehauftritte sowie zahlreiche Rundfunkeinspielungen (NDR, ZDF, ORF, WDR, Radio de la Suisse Romande, Radio Nacional de España) und CD-Aufnahmen bei Syrinx, Oehms-Classic, Harp-classics, La bottega discantica, Genuin Music Production, Charade und Es-Dur festigten ihren Ruf als außergewöhnliche Interpretin.
Neben ihren solistischen Auftritten widmet sich Elisaveta Blumina vor allem der Kammermusik. Sie ist Gründungsmitglied des Trio Eremitage, und zu ihren Kammermusikpartnern gehören das Artemis Quartett, Eduard Brunner, Daniel Hope, Martin Ostertag, Hans-Udo Heinzmann, Henrik Wiese, Yosif Feigelson und Pierre Amoyal. Wichtige Impulse verdankt sie ihrer Zusammenarbeit mit Radu Lupu, dem Alban Berg Quartett, Ivry Gitlis, Paul Badura-Skoda und Boris Pergamenschikov.
Mit ausgefallenen Programmangeboten aus Klassik und Moderne wurde Elisaveta Blumina zu vielen Festivals eingeladen. Kritiken bescheinigen ihr eine besondere Begabung für zeitgenössische Werke.