Irina Sojnikowa, 1973 in St. Petersburg geboren, erhielt seit ihrem vierten Lebensjahr Violinunterricht. Mit sechs Jahren gewann sie den ersten Preis im Rahmen des Nationalen Wettbewerbs zu St. Petersburg. Achtjährig spielte sie ihr erstes Solo-Konzert. In Zeitungsartikeln wurde sie als „Wunderkind“ bezeichnet, welches in zwei Jahren das siebenjährige Programm der musikalischen Ausbildung absolviert hatte. Als Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs zu St. Petersburg begann sie an der Begabtenschule am Staatlichen Rimski-Korsakow-Konservatorium zu lernen. Sie bereiste als Solistin viele Städte Russlands, kam zu Gastspielen ins Ausland, spielte in verschiedenen Orchestern. 1990 nahm sie am Internationalen Festival „Neue Namen“ teil und wurde mit einem „Sonderpreis für künstlerische Ausstrahlung“ ausgezeichnet. Nach dem Abschluss der Begabtenschule studierte sie seit 1991 am Staatlichen Rimski-Korsakow-Konservatorium. 1994 setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik in Mannheim , Klasse Professor Valeri Gradow fort. 1997 erhielt sie ihr Diplom im Studiengang Orchestermusik, 2000 das Diplom im Studiengang „Künstlerische Ausbildung“ und 2002 schloss sie ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. In ihrem Abschlusskonzert wurde sie mit Mozarts Violinkonzert A-dur vom Baden-Badener Philharmonischen Orchester begleitet. 1999-2002 spielte sie im Mozart-Kammerorchester Mannheim und trat immer wieder auch als Solistin auf. Seit einiger Zeit widemt sie sich auch intensiv der kammermusikalischen Solo-Literatur und präsentiert mit dem Pianisten Andreas Reichel exzeptionelle Programme für Violine und Klavier. Ihre Violine gehört der Werkstatt des berühmten Geigenbauers der Neapel-Schule Alfonso Dalla Corte an.
Andreas Reichel, in Bad Schwalbach geboren und aufgewachsen, wurde 1983 in die Meisterklasse von Prof. Gerda Flößner am Wiesbadener Konservatorium aufgenommen. An der Musikhochschule Frankfurt studierte er bei Prof. Herbert Seidel Klavier und bei Prof. Charles Spencer Liedgestaltung. Nach einem Auslandsstipendium für ein Semester am St. Petersburger Rimski- Korsakow-Konservatorium bei Prof. Pavel Egorov wechselter er an die Musikhochschule Saarbrücken zu Prof. Robert Leonardy. Dort erwarb er 1994 sein Diplom in Musikpädagogik und 1997 das Konzertdiplom. Er wurde Stipendiat der Pestalozzi- Stiftung Frankfurt und der Richard- Wagner- Stiftung Bayreuth. Es folgten Meisterkurse bei Konrad Richter (Stuttgart), Vitalij Margulis (Los Angeles), Siegfried Mauser (Salzburg) und Jevgenij Malinin (Moskau). Radio- und Fernsehproduktionen beim HR, SR und SWR sowie Aufnahmen mit dem SWR-Orchester bei BMG / Ariola und Mitwirkung bei Konzerten in der Alten Oper Frankfurt und im Gasteig München. Künstlerische Zusammenarbeit ergab sich mit dem polnischen Schriftsteller Andrzej Szczypiorski , dem Mozart- Biografen Volkmar Braunbehrens, als auch mit Thomas Quasthoff und Montserrat Caballé ( Live- Auftritt bei der ARD Bambi-Verleihung in Karlsruhe 1998). Desweiteren Konzerte in der Schweiz, Türkei, USA, Spanien, Schweden, Norwegen und Frankreich. Seit 2000 hat er einen Lehrauftrag für Klavier an der Universität Koblenz / Landau.