Les Barbares Baroques
Virtuose Barock-Musik auf historischen Instrumenten
Les Barbares BaroquesLes Barbares Baroques erwecken Barockmusik auf historischen Instrumenten mit einem radikalen, „unerhörten“ Ansatz zu neuem Leben. Ziel des Ensembles ist es, im Geiste der Musiker der Barockzeit zu musizieren. Deswegen nimmt sich das Ensemble bewusst und ausgiebig die Freiheit zu verzieren, zu improvisieren, umzuarrangieren und umzukomponieren, um durch eigene Kreativität, Spontaneität und Empfinden neu zu interpretieren. Einer vermeintlich „historischen“ Aufführungspraxis ziehen die drei Musiker kompromisslos vor, das Publikum durch spannende, kurzweilige Konzerte zu erreichen und der „Alten Musik“ die kommunikative Kraft und den schöpferischen Geist zurück zu geben, den sie zu jener Zeit hatte.

Natascha Lenhartz studierte Violine an der Folkwang Universität der Künster Essen bei Prof. J. Klimkiewicz und beendete 1996 ihr Studium mit dem Examen der künstlerischen Ausbildung. Nach ihrer Weiterbildung u.a. beim Alban Berg Quartett, L. van Dael, A. Steck und H. Schmitt und einer Zeit als Orchestermusikerin (Duisburger Philharmoniker) ist sie heute als Solistin und Instrumentalpädagogin mit Schwerpunkt Barockmusik tätig. Konzertreisen mit verschiedenen Ensembles, u.a. Concerto Köln, J. C. Bach Akademie, Das Kleine Konzert und der Hannoverschen Hofkapelle führen sie ins In- und Ausland.

Jacques Neureuter, 1976 Abitur und Musikexamen (erster Preis im Fach Violoncello) am Konservatorium Toulouse, 1977-1982 Studium an der Hochschule für Musik Köln bei Boris Pergamenschikow (künstlerischer Abschluss mit Auszeichnung 1982), musizierte u.a. beim Folia Quartett, den Duisburger Philharmonikern und der Camerata Vivaldi. Von 1988 bis 2006 übte er eine rege Konzerttätigkeit mit dem Ensemble Das Kölner Cello-Trio aus. Seit 2007 ist er Mitglied von Les Barbares Baroques. Außerdem ist er als Instrumentallehrer in Bonn und an der Musikschule der Stadt Mülheim a.d. Ruhr tätig.

Alexander Puliaev schloss 1985 sein Klavierstudium am Moskauer Konservatorium bei Wladimir Natansson ab. Nach einigen Jahren der Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker, setzte er seine Ausbildung am Sweelinck Conservatorium Amsterdam bei Anneke Uittenbosch (Cembalo) und Stanley Hoogland (Hammerflügel) fort. Seit 1998 lebt Alexander Puliaev in Deutschland, wo er auch an der Musikhochschule Köln (Abteilung Wuppertal) unterrichtet. Als Solist und Kammermusiker ist er international gefragt und hat bereits mit Dirigenten wie Peter Schreier, Ivor Bolton, Marcus Creed, Christoph Spering zusammengearbeitet. Im kammermusikalischen Bereich bestehen Partnerschaften mit Dorothee Oberlinger, Anton Steck, Hille Perl, Christoph Mayer, Vittorio Ghielmi, Ensemble 1700, Kontraste Köln, Concerto Köln, Das Neue Orchester Köln. Regelmäßig tritt er bei (inter-) nationalen Musikfestivals auf (u.a. Nantes, Tokyo, Schleswig-Holstein Musik-Festival, Festa da Musica in Lissabon, Arolser Barock-Festspiele). Seit 2012 ist er Mitglied von Les Barbares Baroques.