RAFAEL CATALÁ & friends
“Echoes of Flamenco”
Roger Blàvia (Percussion) | Albert Kreuzer (Kontrabass)
RAFAEL CATALÁ & friends „Echoes of Flamenco“ - eine feine Mischung aus eigenen Kompositionen, Improvisation, alter Musik - geeint und getragen von pulsierendem Flamenco, zaubern R. Catalá und seine Partner auf die Bühne. Der Flamenco, unverwechselbar und unverkennbar mit einer lebendigen Musiktradition verwoben, die das leidenschaftliche Temperament Spaniens verkörpert, wird mit kompositorischen Elementen in neue Formen gegossen. In diesen Verflechtungen tun sich immer wieder Räume auf, die mit packenden Improvisationen der von Flamenco, Jazz und Klassik geprägten Musiker erfüllt werden.

Ebenso musikalisch umsponnen fügen sich die kurzen Barocksätze von Gaspar Sanz wie glitzernde Perlen in den Verlauf dieses Programmes, das die unzertrennliche Trilogie (Spanien, der Flamenco, die Gitarre) neu definiert: Die ernste Musik wird mit der intuitiven Dimension des Flamenco, die auf dem modalen Gefühl basiert, bereichert. Mit diesem Geist, dem Duende des Flamenco, (griechisches Ethos, arabisches Tarab, die indische Râga…) werden die Seelenzustände, die den Menschen immer charakterisiert haben, ausgedrückt: die Liebe, der Tod, die Freiheit, die Sehnsucht…

Rafael Catalá (Gitarre), ist ein weithin anerkannter Interpret und Komponist mit ausgeprägten mediterranen Wurzeln, die seine künstlerische Persönlichkeit definieren. Er arbeitet mit großen Künstlern wie der Mezzosopranistin Teresa Berganza oder dem Bariton Carlos Álvarez zusammen. Als Solist hat er ein großes internationales Renommée erreicht. Seine weltweiten Konzerte in vielen Ländern Europas, in Japan, dem Nahen Osten, Mexiko und den USA, (u.a. Tokyo Opera Concert Hall, Izumi Hall Osaka, Londons St. John´s Smith Square, Wiener Musikverein als Solist mit den Wiener Symphonikern, Wiener Konzerthaus; Khan Theater Jerusalem), und zahlreiche CD-Einspielungen (u.a. Rafael Catalá & Friends / Echoes of Flamenco / Gramola 2008 oder Carlos Álvarez & Rafael Catalá / Canciones Españolas y un poema / Gramola 2008) auch für Labels wie Sony Classical, haben aus ihm einen sehr gefragten Musiker gemacht. Regelmäßig leitet er Kurse und Seminare an diversen Musikuniversitäten (München, Wien, Bremen) und ist Herausgeber verschiedener Gitarrenmusikreihen und Studien: u.a. Música Ibérica, 15 Canciones españolas populares antiguas (gesammelt von Federico García Lorca / Verlag Doblinger Wien), und Die Gitarrenmusik der 27. Generation (Nachlass von Manuel de Falla / Verlag Chanterelle Heidelberg). Als Komponist hat er eigene Stücke und Bearbeitungen herausgegeben, die ebenfalls u.a. bei Doblinger und Chanterelle erschienen sind und in Europa, Japan und den USA urauffgeführt wurden. Seit 2007 spielt Catalá mit dem Perkussionisten Roger Blàvia, Jazzmusiker des Jahres aus Barcelona und dem Kontrabassisten Albert Kreuzer zusammen.

Roger Blàvia (Perkussion), tritt bei europaweiten Konzerttourneen als ständiger Mitarbeiter von Joan Manuel Serrat (Lateinamerika Tourneen), Miguel Poveda oder der Bass-Legende Carles Benavent auf und ist immer wieder bei renommierten Internationalen Jazzfestivals wie Montreux Jazz Festival, Zürich, Barcelona oder Madrid zu erleben. Zahlreiche CD-Aufnahmen und Soundtracks für Film, Theater oder TV. Auszeichnung als bester Perkussionist des Jahres 2001 und 2002 in Spanien.

Albert Kreuzer (Kontrabass), Mitwirkung, Auftritte & Zusammenarbeit mit: Vereinigte Bühnen Wien (Cats, A Chorus Line u.a.), Richard Oesterreicher Big Band, Gil Evans, George Benson, Harry Pepl, Frank Hoffmann, Katharina Stemberger u.v.a.. Kulturpreis des Landes Niederösterreich (1991), Mitbegründer der NÖ. Jazzakademie in Zeillern (1989). Seit 1993 Lehrtätigkeit an der Universität für Musik Wien (E-Bass / Kontrabass / Big Band)