BERLINER SAXOPHON QUARTETT

Pressestimmen

„Kammermusik par excellence“
Fränkischer Tag 05.08.09

"Das Kammerensemble mit internationalem Renommee hält, was der Titel des Albums verspricht. Mit diesem Repertoire beweisen die vier Saxofonisten nachdrücklich, dass man auf ihrem Instrument weit mehr als nur Jazz interpretieren kann. Neben Hits aus dem Salon wie Gades Jalousie-Tango erklingen moderne Klassik-Adaptionen von Albeniz oder Satie neben Gershwin und Bearbeitungen aus Brecht/Weills "Dreigroschenoper". Auch zeitgenössische Kompositionen sind dabei, die nie kopflastig, sondern äußerst sinnlich rüberkommen. Einfach sexy eben, das Saxofon."
Berliner Morgenpost, 9.2.2004 über die CD „musique pour faire plaisir“

"....Ein Vorschlag für den nächsten Crossover-Klassik-Echo!" „ Wer den Berliner Saxophonisten Christof Griese kennt, weiß, dass er gewöhnlich eigene Kompositionen oder die seiner Mitmusiker spielt nach dem Motto: "Standards, das spielen doch schon die anderen." Doch keine Regel ohne Ausnahmen, als Mitglied des Berliner Saxophon Quartetts spielt Christof Griese auf dieser CD Klassik- Adaptionen von Albeniz oder Satie und Jazziges aus der Feder von Komponisten wie Weill, Gershwin oder Piazolla. Doch allzu ernst und kopflastig ist das Werk nicht ausgefallen, eher leicht und beschwingt, wie sie gleich beim 1. track, Sevilla von Isaac Albeniz, demonstrieren. Insgesamt ein eher kammermusikalisches als ein jazziges Werk mit dem die 4 Saxophonisten zeigen, dass ihr Instrument zu mehr taugt als Jazz und Marschmusik. Doch Kenner des Berliner Saxophon Quartetts wissen das bereits, denn das Berliner Saxophon Quartett feiert 2004 sein 20- jähriges Bühnenjubiläum.“
Jazzpodium 1 / 2004 über die CD „musique pour faire plaisier »

„Virtuose theatralische Aktion - Lunchkonzert beim Hessischen Rundfunk Röhren, knattern, quietschen und trotzdem elegisch singen oder nervös wispern, Trompete und Klarinette spielend imitieren, ohne dabei die Besonderheiten des eigenen Klangs preiszugeben: Welches Instrument kann das schon? Dass das Saxophon im "E-Musik"-Bereich eher ein Mauerblümchendasein fristet, mutet angesichts der reichhaltigen Farbpalette des um 1840 von Adolphe Sax entwickelten Blasinstruments seltsam an. Das Berliner Saxophon Quartett unterstrich beim Lunchkonzert im Sendesaal des Hessischen Rundfunks einmal mehr diese Bandbreite mit einem Programm ständiger Gegenüberstellungen: Insgesamt acht "Contrapuncte" aus Johann Sebastian Bachs "Kunst der Fuge" in der Bearbeitung des Bariton Saxophonisten Friedemann Graef korrespondierten mit der Uraufführung des "Achim-Quartetts" von Detlef Bensmann, Sopranist in dem Bläserensemble, und Werken von Glasunow, Francaix sowie "Zwei Minneliedern" Jens-Peter Ostendorfs. Die Transparenz und sinnfällig nachempfindbare Struktur des Bach'schen Polyphonie-Gewirks stand keineswegs im Widerspruch zu der satten angenehmen Klangkultur des Quartetts, das Glasunow und Francaix ("Serenade comique") in humoristisch-spritzigem Licht präsentierte. Für die Minnelieder von Ostendorf gesellte sich die Sopranistin Dorothee Wohlgemuth zu den vier Herren, um in schlichter Klarheit Walther von der Vogelweide mit heutiger Tonsprache zu verbinden. Das "Achim-Quartett" Detlef Bensmanns forderte hingegen avancierte-Spieltechniken des Berliner Saxophon Quartetts und eine gleichsam theatralische Aktion von Dorothee Wohlgemuth: ein fesselnd-spannungsreich komponiertes Stück persönlicher Empfindsamkeit, das man gerne ein zweites Mal hören möchte, erst recht, wenn es so dramatisch und virtuos dargeboten wird.“
GERRIT PRIESSNITZ • 20.3.2000 FAZ

"Exzellente, sensitive Musiker. Mit Durchsichtigkeit und Detailfreudigkeit herrlichaufgenommene Darbietung."
Fanfare (USA) 9 / 94 über die CD: J. S. Bach - Kunst der Fuge (cpo)

"Wer das famose Berliner Saxophon Quartett je Bachs "Kunst der Fuge" hat spielen hören,der gab alle Vorbehalte gegen diese kuriose Besetzung sogleich auf. Das Ensemble musiziert so gewandt und klangschön, daß es scheinen will, der alte Bach habe aus dem Elysium sein Einverständnis vermittelt."
Rheinische Post 15.4.93

"Das Berliner Saxophon Quartett erreicht hier eine differenzierte Spielkultur, wie man sie wohl nur einem Streichquartett zutraut. Zum sehr guten Eindruck trägt auch diehervorragende Auswahl der Stücke bei, die von einer gefälligen Spätromantik bis zurjüngsten Moderne reicht. Das Ensemble widmet sich allen Richtungen mit demgleichen Engagement und musiziert mit einer hinreißenden Verve."
FonoForum 9 / 93 über die CD: Vol. I (Schwan/Koch)

"Erste Preisstrophe: Vier Saxophone können weich, sanft, volltönend, aggresiv, jazzig, wie Samt, aber auch distanziert den Ton auf sein reines (abstraktes) Vorhandensein reduzierend und noch ganz anders klingen, - freilich nur wenn ihre Spieler technisch und in ihren Vorstellungen die unabsehbare Palette der Tongebung zur Vefügung haben. Zweite Preisstrophe: die vier jungen Saxophonisten ... können das. ... Hier sind kulinarische Schlußgestaltungen, Tondifferenzierungen gemeinsame Entwicklungen, klug angelegte Dispute u.a. zu geniessen. Dritte Preisstrophe: die vorliegende Schallplatte bietet ein weitgehend unbekannstesStück Musikgeschichte an... Dem Verwandlungskünstler unter den Instrumenten ist der Eklektizismus der Kompositionen angemessen. Es sind Stücke zum Schmunzeln und zum Bewundern. Die vier Berliner Saxophonisten haben daran größten Anteil."
Prof. Christoph Richter - Musik und Bildung 11 / 88 über die CD : Vol. I (Schwan / Koch)