ensemble Tityre Literatur-Konzerte |
Pressestimmen "Mit ausgereifter Schauspielkunst, eindrucksvoller Rezitation und meisterlichem Musizieren verwöhnten die vier Frauen, wiesen in einem wahren Feuerwerk den Gefühlen Liebe, Herz und Schmerz ein betörend sinnliches Ambiente zu." "Die scheinbare Mühelosigkeit, mit der die drei Instrumentalistinnen die kurzen, aber kostbaren Kompositionen darboten, unterstrich die Unbeschwertheit, zu der die nachdenklichen Momente immer wieder zurückführten (...): Virtuos und tänzerisch bewegten sich Flöte und Oboe über einem dezent akzentuierenden Klavierfundament. Für Begeisterung sorgte auch Geists Vielfältigkeit: Ihre eigenen stimmlichen und schauspielerischen Fähigkeiten bewies sie (...) immer wieder." Das Spektrum, das die Damen boten, war so vielseitig wie die Anlässe, bei denen es zum Herzklopfen kommen kann. ... Das Thema "Herztöne" war als Spur immer gegenwärtig, ob beim zauberhaften Querflötenspiel, der stimmigen Klavierbegleitung oder der Stimmgewalt der Sprecherin und Sängerin. "Die Besucher des Kulturspeichers erlebten einen vergnüglichen Abend mit einer mehr als gelungenen Mischung für alle Sinne". ... Das Publikum ließ die vier Interpretinnen erst nach viel Applaus und drei Zugaben von der Bühne. Wie im Flug verging der Abend mit "Tityre", die schon vor zwei Jahren mit ihrer "Weibermusik" glänzten. Katja Geist als schonungslos offene und frech-herzerfrischende Lindgren überzeugte. Den musikalischen Spannungsbogen lieferten die drei weiteren Künstlerinnen, die immer wieder begeisterten Applaus erhielten. Die glänzend und mit rezitatorischem Gespür vorgetragenen literarischen Kostbarkeiten wurden durch passend ausgewählte Musikstücke vertieft. "Die Kombination von Text und Musik ist hervorragend, und die Stücke wurden sowohl stimmig ausgesucht als auch von den Musikerinnen qualitätvoll dargeboten. Es war eine sehr gute Aufführung." Annette Hermeling (Flöte) und Judith Lehrig-Stampa (Oboe), begleitet von der Pianistin Bettina Pfeiffer, bestachen durch virtuoses Spiel, etwa im Concertino für Flöte und Klavier von Cécile Chaminade, im Trio für Flöte, Oboe und Klavier von Madeleine Dring, oder in "Not just a place" von Cecilia McDowall. Schon in der Pause und erst recht am Ende überschlugen sich die Zuhörer vor Begeisterung. Die Gäste schwärmten, wie einfühlsam und perfekt aufeinander abgestimmt Flötistin Annette Hermeling, Pianistin Bettina Pfeiffer und Oboistin Judith Lehrig-Stampa musizierten, und vor allem über die tatsächlich "ganz andere Astrid Lindgren", die Sabine Schönfeldt präsentierte. Sabine Schönfeldt als ausdrucksstark und glaubhaft mit Leib und Seele in die Rolle der jeweiligen Komponistin schlüpfende Sprecherin befand sich in stetem Spannungsbogen zwischen Publikum, Schöpfungswehen und den drei Instrumentalistinnen, die erstaunliche Wandlungsfähigkeit dabei ein Ergebnis auch besonders intensiver Recherchen über Leben und Umfeld der vorgestellten Komponistinnen ...Tityre versteht sich auf diesen besonderen Hörgenuss, präsentiert "Weibermusik" schon seit 1997 einer wachsenden Fangemeinde. Der kurzweilige Wechsel zwischen Text und temperamentvoller Musik dreier Instrumentalistinnen ließ ..."Überwirkliches" erahnen. Immer wieder überzeugte Judith Lehrig-Stampa durche warme Klangfarbe und nahezu endlos anmutenden Atem. Die sehr grazil betonten Flötensoli von Annette Hermeling machten Lust, sich mit diesen interessanten, leider weniger bekannten Stücken zu beschäftigen. Die exzellente Klavierbegleitung von Bettina Pfeiffer rundete das Terzett ab. Das Ensemble Tityre rückte im Schauspielhaus Astrid Lindgren ganz nah... Dass das so eindrücklich wie würdevoll gelang, war vor allem Sabine Schönfeldts sensiblem Agieren zu danken, die den knorrigen Humor, die Bitterkeit und eben auch die herzliche Wärme der betagten Autorin in einem mehrteiligen Selbstgespräch konzentrierte... Das Programm des Ensembles fesselte und wurde vom Publikum mit Beifall und Bravi bedacht. Spannend, wie die "Herztöne" der vier Damen immer wieder zu einem beeindruckenden Ganzen verschmolzen. Die Mischung aus Literatur und Musik ist freilich nicht neu und schon recht keine Erfindung des Ensemble "Tityre". In der gebotenen Form jedoch ist etwas Einzigartiges, etwas Originäres entstanden. Nicht Lautmalerei, nicht Effekthascherei. Eine herrliche Dramaturgie. Das sanft melodische Klavierstück "Lied ohne Worte" von Fanny Hensel war eines der schönsten des Abends. ..Die...Darbietung bei diesem besonderen Konzert vereinte den spannend-heiteren Vortrag .. mit der wunderschönen Interpretation einer sehr feinen Musik. Betörende Werke hoch begabter Komponistinnen... Besonders die Oboen-und Flötensoli machten Lust, auf den Spuren all der Talente zu wandeln, ...die einst komponierten.
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